Schöne
neue Jobwelt
Das Bild der Traumjobs am Flughafen wird gehegt
und gepflegt: „Pilot, Stewardess oder Fluglotse
– der Traumjob vieler Jugendlicher –
mehr davon? Dann sagen auch Sie Ja zum Ausbau“,
mit diesem Text wirbt die Fraport AG in ihren Anzeigen.
Doch die Wirklichkeit stellt sich ganz anders dar.
Das Angebot von gerade einmal 100 Ausbildungs-
plätzen pro Jahr, ist - gemessen an der Gesamt-
beschäftigtenzahl - mehr als dürftig.
Auch die Rationalisierungspotenziale am Frankfurter
Flughafen sind noch längst nicht ausgeschöpft.
Ausgliederung und Abbau von Arbeitsplätzen
ist Trumpf. Die wenigen neuen Stellen, die derzeit
noch entstehen, werden bei Tochterfirmen der Fraport
AG geschaffen, um die im Stammbetrieb fälligen
Tariflöhne zu umgehen.
Hinter den Glitzerfassaden des Flughafens herrschen
oftmals miserable Arbeitsbedingungen. Schlechtbezahlte
„Horrorjobs“ sind an der Tagesordnung.
Die angepriesenen Traumjobs gibt es in der Realität
kaum.

|