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Flieger contra Vögel - ab in den Süden
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Wenn die
„Großen“ die Routen der Zugvögel
durchkreuzen...
Der Lebensraum von Vögeln
ist vorwiegend die Luft. Dort oben bewegen sich
ebenfalls die Flugzeuge. Was passiert, wenn die
kleinen „Flieger“ den „Großen“
in die Quere kommen- oder umgekehrt? Wie hoch ist
die Gefahr eines Crashs zwischen diesen ungleichen
„Vogelarten“? Inwiefern beeinträchtigt
ein Flughafenausbau die Vogelwelt im Rhein-Main-Gebiet
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Der
kalten Jahreszeit entfliehen
Im Herbst, wenn sich Kraniche
und andere Zugvögel zusammenfinden, um gemeinsam
nach Süden zu ziehen, entsteht ein erhöhtes
Risiko:
Zugvögelformationen durchkreuzen die Flugschneisen
der minütlich startenden Maschinen des Frankfurter
Airports. |
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Gleiches
„Revier“- die Luft
Im Raum Wiesbaden war es bereits mehrere Male zu beobachten:
Kranichzüge gerieten auf ihrem Herbstflug gen
Süden in eine Flugschneise. Die Vogelformationen
lösten sich zunächst auf, bevor sie sich
erst nach 15 Minuten und längerem Kreisen wieder
zu neuen Gruppen ordnen konnten. |
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Risiko des „Zusammenstoßes“
Die Gefahren, die sich aus solchen „Kreuzzügen“
zwischen Zugvögeln und Flugzeugen ergeben können
sind leicht zu durchblicken: Bei zunehmendem Flugverkehr
erhöht sich das Risiko eines Zusammenstoßes
zwischen den großen und kleinen Fliegern. So
entsteht bei einem Flughafenausbau eine erhöhte
Gefährdung der Bevölkerung durch Flugzeugabstürze
infolge von „Vogelschlag“. |
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Gefahrengebiet
Wiesbaden
Über dem Raum Wiesbaden erreichen die Flugzeuge
im Steigflug gerade die Höhe von 1000 Metern.
Auch die Kraniche sind hier unterwegs. Sie nutzen
häufig die Flugroute über den Westen Wiesbadens
und ziehen bis in die Höhe von 1200 Metern.
Zehntausend Kraniche überfliegen jährlich
im Frühjahr und Herbst dieses Gebiet. Auf der
westeuropäischen Zugroute, über Deutschland
und das Rhein-Main-Gebiet hinweg, sind hunderttausend
Kraniche pro Jahr unterwegs. |
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Weiterer Lebensraum
wird eingeschränkt
Ein Ausbau des Flughafens bringt weitere Beeinträchtigungen
für die Vogelwelt mit sich: So sind im Naturschutzgebiet
Staustufe Eddersheim die Brutplätze von Graureihern,
Kormoranen und Saatkrähen gefährdet.
Die Flugkünstler sämtlicher Arten sind den
Auswirkungen des Flugverkehrs ausgesetzt.
Ihr Manko ist, dass sie sich nicht wehren oder Klage
einreichen können. Vögel können nicht
gegen die Inanspruchnahme ihres Lebensraums demonstrieren
und für die Erhaltung ihrer Lebensqualität
kämpfen- im Gegensatz zu den Menschen, die im
Rhein-Main-Gebiet und in Flughafennähe wohnen... |
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